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Übersicht

Anti-Pankreas Inselzellen

Klinik für Immunologie (Serologie)
Weitere Informationen

ICA Pankreasinseln Pankreas Ab

Pankreas-IIFT von Euroimmun

Täglich

innerhalb 3 Wochen

Titer

Typ I Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die insulinproduzierenden ß-Zellen des Pankreas durch T-Zellen zerstört werden. Sowohl CD8 als auch CD4 T-Zellen sind hierbei entscheidend beteiligt. Gleichzeitig treten auch ß-Zell-spezifische Autoimmunantikörper auf, die bei der Zerstörung der ß-Zellen jedoch keine direkte Rolle spielen. Autoimmunantikörper gegen Pankreas-Inselzellen, Insulin, Islet antigen 2 (IA-2) und Glutamat-Decarboxylase (GAD) sind wichtig für die Unterscheidung von autoimmunem und nicht-autoimmunem Diabetes. Sie können schon Monate oder Jahre vor Ausbruch des Diabetes vorhanden sein und eignen sich daher als prädiktive Marker für den Ausbruch einer Diabetes für Verwandte ersten Grades. Je mehr unterschiedliche Antikörper nachweisbar sind, desto höher ist hierbei das Risiko. Die Reihenfolge, in der die einzelnen Antikörper hinzukommen, ist unterschiedlich. Die Anzahl der nachweisbaren Antikörper sind für die Prognose daher wichtiger als der Nachweis der einzelnen Antikörper.

Wiederholtes Einfrieren und Auftauen

Sollte gemeinsam mit weiteren Autoimmunantikörpern, die bei Typ I Diabetes vorkommen können, betrachtet werden: Anti-GAD Anti-IA2 Anti-ZnT8 Anti-Insulin

Referenzbereich

Titer < 1:10

Taxpunkte

Eidg. AL Text Fachbereich Tarmed-Pos. Taxpunkte
1133.00 Autoantikörper gegen Inselzellen, ql I - 37
Präanalytik

Anti-Pankreas Inselzellen

Klinik für Immunologie (Serologie)
Weitere Informationen

Endokrine Autoantikörper

Serum

Bei 2-8 °C bis zu 3 Wochen. 6 Monate bei -20 °C

0.5

Vacutainer rot, 10 ml

Alternativmaterial: Plasma (Heparin, EDTA, Citrat)

innerhalb 3 Wochen

keine Vorbehandlung

Keine speziellen Vorkehrungen notwendig

Analytik

Anti-Pankreas Inselzellen

Anti-Pankreas-Inselzellen

13927-9

Serum

Taplin et al; Autoimmunity. 2008 Feb;41(1):11-18 Parikka et al; Diabetologia. 2012 Jul;55(7):1926-36

Immunfluoreszenz

quantitativ