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Übersicht

A*31:01 und B*15:02 Carbamazepin Hypersensitivität

Klinik für Immunologie (Transplantationsimmunologie Labor)
Weitere Informationen

HLA-Typisierung, Medikamentenunverträglichkeit, HLA Pharmakogenetik, Carbamazepin Unverträglichkeit, Tegretol, Carsol, Teurotop, Timonil.

Einmal pro Woche, Notfall nach Absprache

Nur nach Rücksprache mit Labor

Nach Einnahme von Carbamazepin kann es zu unerwünschten schwerwiegenden Hypersensitivitätsreaktionen (Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN), acute generalized exanthematous pustulosis (AGEP) Drug reaction with eosinophilia and sytemic symptoms (DRESS) und makulopapulöse Exantheme) Es hat sich gezeigt, dass je nach ethnischem Hintergrund eine starke Assoziation mit den HLA-Allelen HLA-A*31:01 oder HLA-B*15:02 und dem Auftreten einer Hypersensitivitätsreaktion auf Carbamazepin besteht. Die Prävalenz des HLA-A*3101-Allel bei Kaukasiern liegt bei ca. 5-7% und bei Japanern bei ca. 10 %. Das Vorliegen des HLA-B15:02 Allels ist bei Europäern sehr selten. Bei Südostasiaten liegt dieses Risikoallel hingegen bei ca. 5-10 % der Bevölkerung vor.

Heparin

Nachweis des HLA-A*31:01 und B*15:02-Allels

Taxpunkte

Eidg. AL Text Fachbereich Tarmed-Pos. Taxpunkte
6605.64 Molekulare Genotypisierung humaner leukozytärer Antigene (human leucocyte antigen, HLA), Lokus A und B GHI - 4x134.00
Präanalytik

A*31:01 und B*15:02 Carbamazepin Hypersensitivität

Klinik für Immunologie (Transplantationsimmunologie Labor)
Weitere Informationen

EDTA-Vollblut

3.0

Vacutainer violett, 3 ml

Nur nach Rücksprache mit Labor

A-Post, bei Raumtemperatur

auf den Probentransport geben: farblose Probentüte mit Adresskleber (keine Rohrpost vorhanden)

Analytik

A*31:01 und B*15:02 Carbamazepin Hypersensitivität

ja

EDTA-Vollblut

Molekularbiologisch